Der Vertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen der Uefa und Zürich, Bern, Genf und Basel, einschliesslich bisher strittiger Punkte wie Werbung, Fanzonen und Public Viewing. «Wie im Fussball üblich haben wir zuweilen mit harten Bandagen und mit allen Tricks gekämpft, doch immer total fair», sagte Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergerber.
Wie der Geschäftsführer der Euro 2008 SA, Martin Kallen, ausführte, verpflichten sich die Austragungsorte unter anderem, Fanzonen einzurichten, die während der 23 Turniertage unentgeltlich zugänglich sein sollen. Konzessionseinnahmen aus der Bewirtung gingen an die Städte.
Vier Hauptsponsoren für Städte
Zudem haben sie für die Beflaggung der Städte zu sorgen und der Uefa ein Erstkaufsrecht für öffentliche Werbeflächen im Besitze der jeweiligen Stadt einzuräumen. Den Städten sei die Zusammenarbeit mit maximal vier lokalen Hauptsponsoren erlaubt, sofern sie die Uefa-Sponsoren nicht konkurrenzierten.Eintrittskarten
Die Austragungsorte können das Host-City-Logo nutzen und werden bei jedem Endrundenspiel der Euro 08 in einer der Städte bei der Fernsehübertragung vorgestellt. Die Uefa stellt jeder Austragungsstadt eine bestimmte Anzahl von Frei- und Kaufbilletts zur Verfügung und reserviert für jedes Spiel 750 Eintrittskarten für die Bewohner der jeweiligen Stadt.Zudem erhalten die Städte Abgeltungen für Dienstleistungen. Dabei werden die offiziellen Fanzonen laut Kallen pro Stadt mit 1,2 Millionen Franken unterstützt sowie mit Warenleistungen – etwa Video-Screens – im Wert von 1,1 bis 1,5 Millionen Franken. Für das Management erhält Basel mit sechs Spielen eine Million, während auf Bern, Genf und Zürich mit je drei Spielen 600'000 Franken entfallen.


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