Die HISTORISCHEN STÄDTE DEUTSCHLANDS locken auch 2007 wieder mit hochkarätigen Veranstaltungen:
AUGSBURG und der Schatz der Barbaren
Vor über 1.700 Jahren versank er in den Fluten des Rheins: der einmalige "Barbarenschatz". Mit über 1.000 Stücken aus Silber, Bronze, Messing und Eisen ist er der größte römerzeitliche Metallfund Europas.
Ab dem 24. Februar bis 8. August 2007 zeigt das Römisches Museum Augsburg in Kooperation mit Museen in Deutschland, Belgien und Luxemburg ein internationales Großprojekt.
Der Fund stammt aus einer Zeit, als sich das Römische Reich in einer schweren Krise befand: Germanen bedrohten die Reichsgrenze. Von Habgier und Not getrieben, überwanden die Germanen in der zweiten Hälfte des 3. Jh. n. Chr. den Limes und drangen in die gallisch-germanischen Provinzen ein. Entdecken Sie den Nachbau eines mit reicher Beute beladenen römischen Transportwagens, der auf einem zeitgenössischen Schiff gerade über den Rhein setzt! Vermutlich versuchte eine auf der Lauer liegende römische Flotte, die mit Beute beladenen Eindringlinge auf ihrem Heimweg beim Überqueren des Rheins abzufangen. Bei den folgenden Kampfhandlungen versank ein Teil der Beute im Fluss.
Mit Hilfe multimedialer Inszenierungen können die Besucher dieser großangelegten Ausstellung einen der spannendsten Abschnitte unserer Geschichte entdecken.
HEIDELBERG und der Frühling
Ein Festival abseits der Glamour-Events! Treffender könnte man kaum den Heidelberger Frühling bezeichnen. Auch im Jahr 2007 wird wieder ein hochkarätiges Festivalprogramm geboten. Für rund fünf Wochen verwandelt sich Heidelberg vom 18.03. bis 27.04.2007 in eine Festivalstadt, die mit ca. 80 Veranstaltungen rund 22.000 Gäste von nah und fern anzieht. Das Festival beruht auf mehreren Säulen. Die "festlichen Konzertereignisse" tragen den Glanz der internationalen Musikszene nach Heidelberg. Die "Musikprojekte" sind eine Art Festivalwerkstatt, die der zeitgenössischen Musik neue Wege eröffnet. "Begegnung und Dialog" stehen als dritte tragende Säule im Mittelpunkt des Interesses.
Das Festival hat sich gerade im Bereich der Neuen Musik mit einem zentralen Platz in der Festspielsaison etabliert.
KOBLENZ und Kaiserin Augusta
Wohl kaum eine andere Persönlichkeit steht so für die sympathische Seite der Preußen im Rheinland wie die von den Koblenzern heißgeliebte Kaiserin Augusta.
Bereits als Kronprinzessin hat sie vielfältige Zeichen ihres sozialem und kulturellem Engagement gesetzt; als Kaiserin blieb sie der Rhein- Mosel-Stadt zeitlebens eng verbunden und ist auch heute noch - nicht zuletzt durch die herrlichen Rheinanlagen- präsent.
Koblenz gedenkt dieser beliebten Kaiserin am 03.06.2007 mit dem Augusta-Fest. Bei dem Augusta-Fest handelt es sich um einen Beitrag der Stadt Koblenz zum UNESCO - Welterbetag, der seit 2005 alljährlich am ersten Sonntag im Juni begangen wird. Im Bereich des Kaiserin- Augusta-Denkmals bis zum Koblenzer Weindorf werden entlang des Rheins als Programmpunkte Weinproben, Kutschfahrten, Musikbeiträge (klassische Musik, Chöre), (szenische) Führungen, Gastronomieangebote, Straßenkünstler, Angebote für Kinder, Informationsstände, Picknick-Wiese und vieles mehr geboten.
WIESBADEN und das 100- Jährige Kurhaus
Ein populäres Wahrzeichen Wiesbadens und der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der hessischen Landeshauptstadt, feiert am 11. Mai 2007 sein 100-jähriges Jubiläum: Das Wiesbadener Kurhaus. Die offizielle Eröffnung des Prachtbaus fand am 11. Mai des Jahres 1907 statt. Dieses Jubiläum wird mit einer dreitägigen "Geburtstagsfeier" vom 11.05. bis 13.05.2007 sowie einer Reihe weiterer Jubiläumsaktionen zelebriert.
Ein besonderer Höhepunkt wird das historische Parkfest am 13.05.2007 sein. Beim Flanieren im historisch gestalteten Kurpark lässt sich die Atmosphäre wie einst im Mai 1907 nachempfinden, als der Kurpark ein Treffpunkt zumeist für Adel und hochgestellte Persönlichkeiten war, als der Kurgast hier vornehmlich angenehme Zeit bei Kurkonzert und Tanztee und amüsanten Aktivitäten verbrachte.
Beim Parkfest wird das Wiesbadener Johann Strauß lädt zu einem "Kurkonzert" unter freiem Himmel ein.
Der Abschluss aller Feierlichkeiten erfolgt mit dem grandiosen musikalischen Höhenfeuerwerk am Abend.
WÜRZBURG und Deutschlands größtes Orchester
Würzburg wird vom 17. bis 20. Mai Musikhauptstadt: Das 4. Deutsche Bundesmusikfest bringt knapp 18.000 Musiker aus 420 Orchestern nach Würzburg. Während des gesamten Wochenendes spielen die Musiker fast non-stop an verschiedenen Veranstaltungsorten. In über 1.000 Konzerten werden Blasorchester und Bläserensembles die gesamte Bandbreite der Musik von Klassik, Brass, Jazz, Swing bis hin zu Rock und Folklore präsentieren. Die Höhepunkte sind am 18. und 19. Mai: Bei Open-Air-Konzerten verzaubern in Restaurants, Kneipen, Museen, vor historischen und touristischen Sehenswürdigkeiten kleinere Ensembles, Sänger, Jazzgruppen, Pianisten und Funkbands die Zuhörer. Die Nacht der Musik am 19. Mai auf dem Residenzplatz ist das zentrale Ereignis mit der Big Band der Bundeswehr, die Swing, Hits und Evergreens präsentieren. Die Schirmherrschaft für dieses Konzert hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos übernommen, über die Abschlussveranstaltung auf dem Residenzplatz mit über 7.500 Musikern, "Deutschlands größtem Orchester", ist Bundespräsident Horst Köhler der Schirmherr. Das Rahmenprogramm umfasst eine Musikfachmesse, Workshops und Weiterbildungen sowie einen großen Festumzug durch die Innenstadt. Über 200.000 Besucher werden erwartet.