28.02.2007

Dritter "Sport-Oscar" für Federer?

Zum vierten Mal in Folge ist Roger Federer für die Auszeichnung zum Weltsportler des Jahres im Rahmen der Laureus Sports Awards nominiert. Dort winkt ihm die Chance, den «Sport-Oscar» zum dritten Mal in Folge zu gewinnen.

Während Federer als erster Sportler den Award dreimal erhalten würde, ist in der Kategorie Behindertensport Edith Hunkeler erstmals nominiert. Die Ehrungen werden am 2. April an einer Gala in Barcelona vorgenommen. Der Laureus World Sports Award ist die einzige Auszeichnung, für welche die weltbesten Athleten und Teams verschiedener Sportarten (in sieben Kategorien) gemeinsam nominiert werden.

1068 Journalisten aus 128 Ländern wählten Federer wie schon in den vergangenen drei Jahren auf die Liste der sechs Nominierten. Neben der unbestrittenen Weltnummer 1 im Tennis dürfen auch Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso (Sp), der siebenfache Weltmeister Michael Schumacher (De), der 100-m-Weltrekordhalter Asafa Powell (Jam), Golfer Tiger Woods (USA) und Italiens Fussball-Weltmeister Fabio Cannavaro auf die begehrte Trophäe hoffen.

Die Laureus World Sport Awards gelten als einzige globale Auszeichnung für die weltbesten Sportler des Jahres. Über 40 ehemalige Sportgrössen wählen die Gewinner in sieben Kategorien aus den vorab erstellten Nominierungslisten. (rom/si)

Die Nominierten für die Laureus Sports Awards 2007

Sportler des Jahres: Roger Federer (Sz/Tennis), Fernando Alonso (Sp/Formel 1), Fabio Cannavaro (It/Fussball), Asafa Powell (Jam/Leichtathletik), Michael Schumacher (De/Formel 1), Tiger Woods (USA/Golf).

Sportlerin des Jahres: Justine Henin (Be/Tennis), Jelena Isinbajewa (Russ/Leichtathletik), Carolina Klüft (Sd/Leichtathletik), Laure Manaudou (Fr/Schwimmen), Amélie Mauresmo (Fr/Tennis), Maria Scharapowa (Russ/Tennis).

Mannschaft des Jahres: FC Barcelona (Sp/Fussball), Ryder-Cup-Team Europa (Golf), Italien (Fussball), Neuseelands Rugby-Team, Renault (Fr/Formel 1), Spanien (Basketball).

Newcomer des Jahres: Xavier Carter (USA/Leichtathletik), Ghana (Fussball), Lewis Hamilton (Gb/Formel 1), Amélie Mauresmo (Fr/Tennis), Britta Steffen (De/Schwimmen), Mia Xiaoxu (China/Fussball).

Comeback des Jahres: Drew Brees (USA/American Football), Ben Curtis (USA/Golf), Roy Jones (USA/Boxen), Miami Heat (USA/Basketball), Serena Williams (USA/Tennis), Zinédine Zidane (Fr/Fussball).

Behindertensportler des Jahres: Edith Hunkeler (Sz), Martin Braxenthaler (De), Kurt Fearnley (Au), Javier Otxoa (Sp), Kazem Rajabi Golojeh (Iran), Esther Vergeer (Ho).

Die bisherigen Gewinner: 

Männer Frauen Mannschaften

2000 Tiger Woods Marion Jones Manchester United
2001 Tiger Woods Cathy Freeman Frankreich (Fussball)
2002 Michael Schumacher Jennifer Capriati Australien (Cricket)
2003 Lance Armstrong Serena Williams Brasilien (Fussball)
2004 Michael Schumacher Annika Sörenstam England (Rugby)
2005 Roger Federer Kelly Holmes Griechenland (Fussball)
2006 Roger Federer Janica Kostelic Formel-1-Team Renault

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